Gesundheitsstrategie: Gaumenintelligenz entwickeln

Post date: 31. Dezember 2020

Wozu brauchst Du es, Deine natürliche Gaumenintelligenz zu entwickeln? Unsere Geschmack- und Geruchsinn sind über die Generationen dafür gemacht worden, herauszufinden was uns gerade gut tut. Für nahrhaftes Essen werden wird durchs Vergnügen belohnt. Wie schön! Gar kein Konflikt zwischen Spaß und Gesundheit!

Doch die industriell hergestellten Lebensmitteln, Bodenverarmung, Werbung, psychologische Ankern und „Verschmutzung“ der Rezeptoren lassen uns weniger spüren was uns gut tut und mehr „aus dem Kopf“ agieren. Ziemlich unpraktisch. Sogar die Ernährungswissenschaftler wissen nicht die Wahrheit und schon gar nicht was gerade DIR als einem Individuum gut passt. Für den normalen Menschen ist das ganze nur noch verwirrend und die Verschwendung der Denkkapazität. Intuition wäre der beste Ernährungsberater. Aber wie komme ich hin?

In diesem Artikel und Video geht es um ein Programm mit den ersten Schritten für ca. 1 Monat:

  1. Rezeptoren reinigen: Ölziehen mit dem nicht raffinierten Sonnenblumenöl oder Sesamöl oder Kokosöl. Morgens direkt nach dem Aufstehen nimmst Du einen Löffel Öl in den Mund und spülst 15 Minuten mit der Bewegung als ob Du an der Brust saugst (solange die Muskulatur es schafft). Danach das Ganze weiße Cocktail in die Toilette ausspucken, Mund mit Salzwasser spülen/Salzpasta putzen, gerne die Zunge reinigen. Falls notwendig und möglich mit dem Rauchen aufhören. Für die Streber – noch Zungenfitness um die Durchblutung im Mund zu verbessern.
  2. Trink warmes Wasser morgens. Überraschung, aber auch hier ist es eine gute Reinigung. Fange ohne Fanatismus an. 2 Tassen leicht basischen Wassers mit kleinen Schlucken sind schon ein guter Fortschritt.
  3. Leite schnelle Morgengymnastik. Ist wichtig damit Dein Körper „weiß“, wo was gebraucht wird, also welche Vitamine und Mikroelemente mit der Nahrung zu liefern wären.
  4. Wer beeinflusst Deine Wahl? Manchmal sind es Parasiten und Pilze! Sei es Dir erstmal bewusst und im nächsten Monat kann man nach diesen ersten Schritten sich auch damit beschäftigen.
  5. „Lügende“ Produkte aus den Mahlzeiten wegnehmen: alles was Geschmackverstärker, Aromastoffe, raffinierten Zucker enthält. Sie schmecken nicht danach was drinnen ist und verwirren unsere Gaumenintelligenz.
  6. Mahlzeiten vereinfachen. Es ist leichter für unseren Körper Enzyme für weniger Zutaten zu produzieren und auch für unseren Geschmacksinn ist es einfacher wieder zu verkoppeln, welche Nährstoffe in welchem Produkt sind, wenn es weniger Zutaten gibt. Öl als Geschmackverstärker und Lösung der Fettlöslichen Vitamine ist wiederum eine gute Idee. Kaue langsam, genüsslich. Leg Dein Handy weg und fokussiere Dich auf dem Geschmack. Genießt Du ihn oder isst Du „weil es richtig ist“?
  7. Emotionale Bedürfnisse stillen. Manche Produkte, wie z.B. die Süßigkeiten sind bei uns mit der Liebe und Belohnung verankert. Wie sonst kannst Du Dir Liebe und Belohnung schenken?

Erstmal reicht es. Übertreibe nicht in Deiner Fleiß, aber bleib nachhaltig. Ich freue mich auf Deine Rückmeldung zu den Erfolgen!







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